25.Spieltag Hertha BSC IV – FC Hertha 03 Zehlendorf III 3 : 2 ( 1 : 2 )
Es war eine hoch emotionale Begegnung mit einem dramatischen Ende, die am letzten Sonntag am Nordufer ausgetragen wurde, vor allem war es aber ein hochverdienter Sieg für Hertha BSC.
Zum Anfang dieses Berichts gleich ein Anmerkung zum Schiedsrichter, da er unverhältnismäßig viel Einfluss auf die Entwicklung dieses Spieles genommen hatte, sowohl vom Ergebnis als auch von den Reaktionen der Spieler und Zuschauern her. Weil der angesetzte Unparteiische nicht erschien, hatten die Gäste vorrecht diese Position mit jemanden von ihren Leuten zu besetzen. Nun kann man entweder jemanden nehmen der damit Erfahrung hat, jemanden der zwar von der Schiedsrichterei keine Ahnung hat aber sich am wenigsten wehrt oder man fragt die andere Mannschaft ob sie einen geeigneten Mann haben. Hertha 03 entschied sich für die zweite Variante und hatte damit wesenlichen Anteil daran, dass die Partie zeitweise einem Chaos glich. Das erstmal grundsätzlich zum Schiedsrichter, im weiteren Verlauf wird näher drauf eingegangen.
Bei hervorragenden äußeren Bedingungen, aber wieder mit schwacher Wechselbank, ging es in die Partie gegen den Namensvetter aus Zehlendorf.
Fast schon Gewohnheitsmäßig geriet man in Rückstand, diesmal nach einer Ecke. Eine Mischung aus Torwartfehler und Torwartbehinderung führte zum 0:1 für die Gäste(6.). Dies aber nicht mal unverdient, da die Blau-Weißen mal wieder eine gewisse Zeit brauchten um in die Partie zu kommen. Als dies geschafft war gelang auch gleich der Ausgleich. Mirza ging nach Pass von Wassim alleine auf den Torwart zu und behielt die Nerven(14.). Er stand zwar mindestens zwei Meter im Abseits, das Tor zählte aber trotzdem. Hertha im folgenden mit leichten Vorteilen, so verpasste z.B Mirza nach Zuspiel von Alex knapp das Tor(19.). Größere Aufregung dann in der 24. Minute. Nach einem guten Zuspiel von Steini war Wassim frei vorm Tor und wurde Sekundenbruchteile nach seinem Schuss vom Torwart rüde gelegt. Da der Ball am Tor vorbei gelegt wurde, sich also kein Vorteil ergab, hätte es Elfmeter geben müssen, gab es aber nicht. Richtig hitzig wurde es kurz darauf als Daniel bei einem schnell ausgeführten Freistoss aus zwei Metern dahin geschossen wurde, wo es dem Mann am meisten weh tut. Dabei stand er nicht mal vor dem Ball und neben ihm befand sich sogar der Schiedsrichter. Dieser wusste aber nicht was er machen soll und machte… nichts. Von da an hatte er die Partie nicht mehr im Griff wirkte hilflos und sah sich zusehenst Anfeindungen von Herthaner Seite ausgesetzt. Es wurde auch nicht besser als er ein klares Foulspiel am Herthaner Libero übersah, das dem 1:2 voran gegangen war(34.).
In der zweiten Halbzeit nahm das Spiel noch an Härte zu, aber Hertha ließ nicht locker und wollte unbedingt den Ausgleich erzielen. Daniel übertrieb es dann und musste berechtigter Weise früher zum Duschen. Doch die Unterzahl machte den BSC nur noch stärker und so kam Zehlendorf kaum noch zur Entfaltung. Nachdem Alex 20 Meter vor dem Tor hart gefoult wurde, ließ sich Mirza die Gelegenheit nicht nehmen und brachte den Ball im Torwarteck unter(70.). Als wär man nicht einer weniger sondern einer mehr, drängte man auf die Führung und ließ sich auch durch die weiterhin schlechte Leistung des Schiedsrichter nicht beirren. In der 76.Minute war der untriebige Mirza mit einem Aluminiumtreffer schon nah am Ziel. Dabei wurde aber ein erneutes Foulspiel im Strafraum wieder nicht geahndet. Doch wenige Minute vor Schluss, die Erlösung. Nach einer abgewehrten Ecke wird der Ball noch einmal hereingegeben und nach einem kurzen durcheinander erzielte Mirza sein drittes Tor des Tages und damit den Siegtreffer für die Hausherren. Zehlendorf fiel in den letzten Minuten noch durch einige Schläge gegen Herthaner auf, natürlich ohne Konsequenzen seiten des Schiris und dann war es endlich geschafft.
Es waren hart erkämpfte aber völlig zu Recht erworbene drei Punkte, die am Ende zu Buche standen. Zehlendorf war in der zweiten Halbzeit einfach nicht präsent genug um den stark fightenen Herthanern noch Paroli bieten zu können. Wenn etwas von dieser Einstellung bis zum Schönebergspiel hinüber gerettet werden kann, dann muss einem auch vor diesem Gegner nicht bange sein.
Aufstellung:
Joe – Mausi, Steve, Steven – Ete(ab 60.Min Wickie), Daniel, Anton(ab 83.Min Denis), Steini, Alex – Wassim, Mirza
Ohne Einsatz: Spiegel
Tore:
0:1 6.Min., 1:1 Mirza 14.Min., 1:2 34.Min., 2:2 Mirza 70.Min., 3:2 Mirza 87.Min.
Dienstag, 19. April 2011
Hitzige Partie im Frühling
Donnerstag, 14. April 2011
Bitterer Torreigen
24.Spieltag Hertha BSC IV – SV Empor Berlin III 4 : 6 ( 2 : 3 )
Für den neutralen Beobachter war es wohl ein tolles Fussballspiel mit vielen Toren, für einen Herthaner allerdings eine herbe Pleite. Zehn mal hat es im Gebälk geklingelt, doch die Aufteilung sorgte für einen unschönen Sonntag.
Nach zwanzig Minuten lagen die Blau-Weißen bereits mit 0:2 zurück. Einmal nach einem Kopfball nach Ecke(10.) und einmal nach einer Fehlerkette in der Abwehr(18.). Der Rückstand war vom Spielverlauf verdient, da Empor die klar bessere Mannschaft war. In der 23.Minute aber konnte der Anschlusstreffer markiert werden. Ein Einwurf von Mausi wurde durch Damian verlängert und Wassim nutzte einen Fehler der Emporer Hintermannschaft aus um das 1:2 zu erzielen. Per Freistoß sorgte Steve sogar für den Ausgleich, was die Gäste leicht verunsicherte(27.). Doch bereits vier Minuten gelang ihnen, ebenfalls durch einen Freistoß, die erneute Führung. Bis zur Pause hatte dann lediglich Daniel noch eine gute Möglichkeit, aber seinen Freistoßversuch parierte der SV-Keeper glänzend(34.).
Die zweite Halbzeit begann mit einem weiteren Rüchschlag, Empor erhöhte nämlich auf 2:4(48.) Leider verpasste Wassim zwei Minuten später mit einem Pfostenschuss die passende Antwort. Dies schaffte er aber in der 56.Minute. Nach einem erneuten Freistossß durch Daniel konnte der Schlussmann von Empor den Ball nicht festhalten und so konnte Wassim per Flugkopfball abstauben. Aber wie sollte es auch anders sein, konnten die Prenzelberger kurz darauf erneut auf zwei Tore davon ziehen. Bei einem schnell ausgeführten Freistoß ließ sich die Hintermannschaft übertölpeln und der alte Abstand war wieder hergestellt(61.). Doch zum dritten Mal in diesem Spiel schlugen die Hausherren zurück und kamen durch Hakan zum neuerlichen Anschluss(68.). In der 75.Minute gab es sogar die Chance zum Ausgleich, aber sowohl Mirza als auch Steini gelang es nicht die Kirsche unterzubringen.
Dies bewerkstelligte aber Empor, die nach einem Fehler vom Herthakeeper ihren sechsten Treffer der Partie bejubeln konnten(78.). Danach war der Widerstand des BSC dann endgültig gebrochen und der SV brachte die restliche Spielzeit relativ sicher über die Runden.
Es ist bitter, dass vier Treffer gegen Empor nicht reichten um zu gewinnen, aber die Abwehrleistung war an diesem Tag einfach zu schlecht für so einen Gegner. Die Gäste zeigten wieso sie nochmal im Meisterschaftskampf eingreifen können und wenn sie so weiter machen ist vielleicht sogar noch die Titelverteidigung drin.
Aufstellung:
Joe – Mausi, Steve, Steven – Ete(ab 63.Min Anton), Daniel(ab 53.Min Mirza), Damian, Steini, Hakan(ab 72.Min Jacky), Alex – Wassim
Ohne Einsatz: Spiegel, Patrick, Deniz
Tore:
0:1 10.Min., 0:2 18.Min., 1:2 Wassim 23.Min., 2:2 Steve 27.Min., 2:3 31.Min., 2:4 48.Min., 3:4 Wassim 56.Min., 3:5 61.Min., 4:5 Hakan 68.Min., 4:6 78.Min